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Was tun, wenn ... - nützliche Tipps
Hier finden Sie Tipps:

zum Brandschutz zu sonstigen Gefahrenquellen




Umgang mit tragbaren Feuerlöschern

[mi] Feuerlöscher sind nicht nur für ein bestimmtes, spezialisiertes Personal, wie z.B. Feuerwehrmänner, gedacht, sondern für jeden einzelnen, der als erster einen Entstehungsbrand wahrnimmt und durch beherzten Einsatz löschen kann.

Wenn diese Feuerlöscher auch einfach zu bedienen sind, sollte man sich doch mit der Handhabung sämtlicher im eigenen Bereich (Heim, Betrieb, Urlaubsquartier, etc.) vorhandenen Löscher vertraut machen.

Bei der Beschaffung von Löschern ist zu beachten, dass nur solche gekauft werden, die der Norm DIN 14406 entsprechen.
Man kann sie einteilen nach ihrer Größe, d.h. nach der Menge des enthaltenen Löschmittels oder nach der Art des brennbaren Stoffes, für den das Löschmittel geeignet ist.

Zu diesem Zweck sind die brennbaren Stoffe in fünf Brandklassen unterteilt, die folgendermaßen gekennzeichnet sind:
Brandklasse A: brennbare feste Stoffe
Symbol: brennende Holzstücke
Brandklasse B: brennbare flüssige Stoffe
Symbol: brennender Kanister
Brandklasse C: brennbare Gase
Symbol: brennende Flamme am Brenner
Brandklasse D: brennbare Leichtmetalle
Symbol: brennendes Zahnrad
Brandklasse F: Brände von Speiseölen/-fetten
Symbol: brennende Pfanne

Die Brandklassen für die der jeweilige Löscher geeignet ist, sind mit den Symbolen auf dem Löscher aufgeführt.

Der Vollständigkeit halber sei noch gesagt, dass es früher die Brandklasse E für Elektrobrände gegeben hat. Diese ist jedoch ersatzlos gestrichen worden, denn Strom brennt nicht, sondern immer nur die Stoffe von elektrischen Anlagen.

Die notwendigen Informationen für den richtigen Einsatz an solchen Anlagen befinden sich auf dem Beschriftungsbild.
Als Löschmittel befindet sich in den Feuerlöschern je nach Löscherart Wasser oder wässrige Lösung, Schaum, BC-Puler, ABC-Pulver, D-Pulver, Kohlendioxid.




Rauchmelder retten Leben

(im) Kleine Geräte für vergleichsweise wenig Geld können wirksam Leben retten!
Gerade für den privaten Bereich hat die Industrie Rauchmelder entwickelt, die sofort Alarm schlagen, wenn sich unbemerkt Brandrauch in der Wohnung ausbreitet.
Die Feuerwehr rät dringend, solche Geräte anzuschaffen.

Rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden, die Mehrheit davon in Privathaushalten. Ursache für die etwa 200.000 Brände in Deutschland pro Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit: sehr oft lösen technische Defekte Brände aus, die ohne vorsorgende Maßnahmen wie Rauchmelder zur Katastrophe führen.

Und Brände werden in Privathaushalten vor allem nachts zur tödlichen Gefahr, wenn alle schlafen, denn im Schlaf riecht der Mensch nichts !

Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein, die Opfer werden im Schlaf bewusstlos u und ersticken dann.

Die gefährlichsten Mythen:
"Wenn es brennt, habe ich mehr als 10 Minuten Zeit, die Wohnung zu verlassen."
Irrtum, Sie haben durchschnittlich nur 4 Minuten zur Flucht.
Eine Rauchvergiftung kann sogar bereits nach 2 Minuten tödlich sein.
"Wer aufpasst, ist vor Brandgefahr sicher."
Stimmt nicht. Elektrische Defekte sind häufige Brandursachen. Auch Brandstiftungen im Keller oder Hausflur sowie ein Brand in der Nachbarwohnung gefährden Sie ganz unverschuldet.
"Steinhäuser brennen nicht."
Das brauchen Sie auch nicht! Schon Ihre Gardine, die Tapete oder ca. 100g Schaumstoff, beispielsweise in Ihrer Couch, sind ausreichend, um eine tödliche Rauchvergiftung zu erzeugen.
"Rauchmelder sind zu teuer."
Ein Rauchmelder ist das beste Mittel zum vorbeugenden Brandschutz im eigenen Haushalt. Täglich sterben in Deutschland 2 Menschen bei Bränden. Wie viel ist Ihnen Ihr Leben wert?

Unsere Empfehlung für die Installation von Rauchmeldern:

Wir beraten Sie gerne in Hinblick auf die Funktionsweise und richtige Installation.
Weitere Informationen und Geräte erhalten Sie im Elektrofachhandel.

Informationen im Internet finden Sie unter: www.Rauchmelder-Lebensretter.de .




Advent, Advent, ein Lichtlein brennt ...

(im) ... beginnt ein bekanntes Weihnachtsgedicht.
Doch manchmal brennt nicht nur ein Lichtlein, sondern gleich das ganze Zimmer.
Dann steht nicht das Christkind vor der Tür, wie es im Reim heißt, sondern die Feuerwehr!

Trotz aller Warnungen kommt es Jahr für Jahr zur Weihnachtszeit zu Zimmer- und Wohnungsbränden. Meist entstehen solche Brände durch Unachtsamkeit und unsachgemäßen Umgang mit Kerzen.
Es gehört zur guten Tradition, die Wohnung mit Adventsgestecken und Weihnachtsbäumen zu schmücken. Dabei wirken brennende Kerzen nicht nur auf Kinder faszinierend. Auch die Erwachsenen empfinden Kerzenlicht als sehr schön.
Leider kommt es dabei aber immer wieder zu Bränden, die das Leben und die Gesundheit bedrohen.

Häufige Brandursachen dabei sind:

  • Kerzen zu nah an Vorhängen (Luftzug) und an Holzverkleidungen von Wänden und Decken
  • Keine Kerzenhalter oder Verwendung von brennbaren Kerzenhaltern
  • Zu weit abgebrannte Kerzen, insbesondere bei trockenen Gestecken
  • Kleinkinder ziehen die Tischdecke mit dem Adventskranz oder dem Weihnachtsgesteck herunter
  • Brennen lassen von Kerzen obwohl niemand im Raum ist
  • Wachskerzen stecken nicht senkrecht im Kerzenhalter
  • Brand durch Umkippen oder Umstoßen des Weihnachtsbaumes.
  • Die Kerzen sind zu nahe unter den darüberliegenden Zweigen angebracht.
Damit die stille Jahreszeit nicht doch durch Sirenen gestört wird geben wir Ihnen auf der Folgeseite einige Tipps um Bränden vorzubeugen:
  • Nichtbrennbare Unterlagen für Adventskränze und -gestecke verwenden
  • Kränze oder Gestecke nicht in die Nähe von Wärmequellen stellen
  • Trockenes Grün gegen frisches auswechseln
  • Kaufen Sie den Christbaum erst kurz vor dem Fest und stellen Sie ihn bis dahin in einen Eimer Wasser
  • Eventuell lebenden Tannenbaum mit Wurzel verwenden
  • Kerzen so anbringen, dass Äste nicht in Brand geraten können
  • Beim Anzünden der Kerzen von oben nach unten anzünden
  • Löschen der Kerzen in umgekehrter Reihenfolge, von unten nach oben
  • Kerzen nie ganz abbrennen lassen
  • Bei brennbarem Baumschmuck (selbst gebastelt) darauf achten, dass dieser in einem ausreichenden Abstand zu Kerzen angebracht wird
  • Weihnachtsbaum gegen Umkippen sichern
  • Geeignetes Löschgerät bereitstellen (Eimer mit Wasser oder ggf. Feuerlöscher)
  • Bei elektrischen Kerzen, nur VDE-geprüfte Lichterketten verwenden

Wenn’s doch passiert ist:

Sachwerte kann man ersetzen - Leben nicht !

Sollte ein erster Löschversuch keinen Erfolg bringen, kein Risiko eingehen !
Ruhe bewahren - Raum verlassen - Türe zum Brandraum schließen - Mitbewohner warnen - Feuerwehr über Notruf 112 alarmieren - Gebäude verlassen und Feuerwehr einweisen !




Kinder und Feuer

(im) Für Kinder ist Feuer besonders anziehend. Wärme, Helligkeit und knisternde Geräusche erzeugen ein Gefühl von Abenteuer, aber auch von Gemütlichkeit und Geborgenheit.

Hinzu kommt der Nachahmungstrieb. Kinder wollen ausprobieren, was Eltern oder auch ältere Geschwister alltäglich vorleben.
Verbote wecken unter Umständen noch mehr Neugier und Verbotenes wird damit reizvoll. Die Konsequenz: Das Kind zündelt heimlich.
Sinnvoll ist es daher, gemeinsam mit den Kindern den richtigen Umgang mit Streichhölzern, Feuerzeug und Kerzen einzuüben.

Verhaltensregeln für Eltern und Erzieher

  • Streichhölzer und Feuerzeuge müssen so aufbewahrt werden, dass sie für Kinder unerreichbar sind. Dies gilt auch für brennbare Flüssigkeiten wie Benzin oder Spiritus.
  • Feuerwerkskörper gehören nicht in Kinderhände. Lagerfeuer, Grillfeuer o.ä. sollen Kinder nur unter Anleitung Erwachsener an den dafür vorgesehenen Plätzen entzünden. Dabei sollte auf folgendes geachtet werden:
    1. Streichhölzer müssen vor der Benutzung auf Beschädigung untersucht werden.
    2. Beim Anzünden das Streichholz nicht zu lang anfassen, damit es nicht abbricht.
    3. Das Streichholz an der geschlossenen Schachtel vom Körper weg anreißen.
    4. Keinen Spiritus o.ä. zum Anzünden von Grill- oder Lagerfeuern benutzen.
    5. Zum Schluss mit Wasser löschen oder mit Sand abdecken.
  • Niemals Kinder unbeaufsichtigt bei offenem Feuer zurücklassen. Feuer übt eine ungeheure Anziehungskraft aus, wobei ohne Böswilligkeit Brände entstehen können.
  • Kinder dürfen nicht zum Einkaufen von Streichhölzern und Feuerzeugen geschickt werden.
  • Kinder müssen frühzeitig über das Verhalten bei einem Brand aufgeklärt werden. Wichtig ist, daß sich die Kinder auf keinen Fall verstecken ! Sie sollten sofort bei einem Erwachsenen Hilfe suchen.
  • Mit Kindern ab dem Vorschulalter kann bereits der Notruf der Feuerwehr 112 eingeübt werden. Zum Wählen der Telefonnummer sind keine Zahlenkenntnisse notwendig. Man muß den Kindern nur die entsprechenden Tasten zeigen. Notfalls kann man auch farbige Markierungspunkt anbringen. Gleichzeitig ist aber auch darauf hinzuweisen, daß der Missbrauch der Notrufeinrichtungen verboten ist.
  • Wissenschaftliche Lern- und Experimentierspiele (z.B. Chemiebaukasten) haben meist großen pädagogischen Wert, sind aber oft nicht immer ungefährlich.
    Eltern sollten zusammen mit ihren Kindern in aller Ruhe den notwendigen Umgang mit dem offen Feuer hierfür durchführen. Achten Sie bei derartigen Kästen unbedingt auf das empfohlene/ vorgeschriebene Alter. Falls Sie keine Altersangabe finden, lassen Sie die Finger davon.
  • Löschversuche sollten Kinder alleine nicht unternehmen. In Sicherheit bringen und Hilfe herbeirufen ist das oberste Gebot.
Brandschutz-Erziehung ist eine wichtige Aufgabe für Eltern, Erzieher und Lehrer.
Die Tatsache, dass infolge von Brandverursachungen durch Jugendliche und Kinder immer wieder Menschen zu Tode kommen und Schäden in Millionenhöhe entstehen, ist Grund genug, eine frühzeitige Aufklärung durchzuführen.




Grillen - ein herrliches Sommervergnügen,
wenn ...

(im)... ja, wenn man einige grundlegende Regeln beachtet.

Jahr für Jahr kommt es zu schweren Verletzungen, ja sogar zu Todesfällen, weil wichtige Dinge nicht beachtet werden. Darum sollten Sie, damit Ihr Grillfest nicht traurig endet, folgende Regeln einhalten:

  • Achten Sie beim Aufstellen des Grills auf einen festen Standpunkt und halten Sie Abstand zu brennbaren Materialien.
  • Halten Sie genügend Abstand zu den Verzehrplätzen.
  • Halten Sie Kinder vom Grill fern.
  • Das Anzünden von Holzkohle erfordert häufig etwas Geduld.
    Verwenden Sie stets nur handelsübliche Grillzünder, keinesfalls "Brandbeschleuniger" wie Benzin oder Spiritus. Beide Flüssigkeiten verdampfen ab einer Temperatur von 20 Grad zunehmend schnell. Das dabei entstehende Dampf-Luft-Gemisch ist höchst brennbar. Sie stehen beim Anzünden mitten in einer Dampfwolke, die blitzartig brennt.
    Resultat sind schwere Verbrennungen.
  • Spritzen Sie niemals aus einer Flasche brennbare Flüssigkeiten in den Grill.
    Durch Rückzündung entflammt deren Inhalt, und Sie halten einen Molotowcocktail in der Hand.
  • Sollte es beim Grillen zu Brandverletzungen kommen, kühlen Sie diese sofort mit viel Wasser, bis spürbare Schmerzlinderung eintritt. Decken Sie die Wunde dann möglichst keimfrei ab und begeben Sie sich sofort in ärztliche Behandlung.
  • Abtropfendes Fett in die Grillkohle kann zu Flammbildungen führen und dabei sogar das Grillgut entzünden. Halten Sie auch deshalb steht einen Eimer Wasser bereit.
  • Achten Sie bei Verwendung eines Gasgrills unbedingt darauf, dass die Anschlüsse dicht sind und der Verbindungsschlauch nicht der Hitze ausgesetzt ist.
    Austretendes Gas ist brandgefährlich.
  • Grillen Sie nie in einem Raum, in dem keine zu- und Abluftmöglichkeit besteht. Sauerstoffentzug und Kohlenmonoxidbildung bedeuten Erstickungs- und Vergiftungsgefahr.
  • Vergewissern Sie sich, dass keine Glut vom Wind verweht wird. Im Hochsommer besteht höchste Waldbrandgefahr.
  • Entsorgen Sie die Grillkohle erst, wenn diese völlig erkaltet ist, füllen Sie sie zur Sicherheit nie in Kartons oder Plastikbehälter.

Wie drastisch die Folgen einer kleinen Unachtsamkeit sein können sehen Sie bei der Elterninitiative brandverletzte Kinder Paulinchen e.V. unter www.paulinchen.de !




0800 NOTFON D – Die mobile Notrufsäule

(mb) Damit man bei einem Autounfall oder einer Panne Hilfe immer erreichbar ist, haben die deutschen Versicherer die gebührenfreie Hotline 0800 NOTFON D geschaffen.
Mit Ihrem Handy haben Sie so die mobile Notrufsäule immer zur Hand.

Die Tasten 0800 NOTFON D ergeben auf dem Handy die Nummer 0800 – 668 366 3 .
Diese Anrufe kommen – wie bei den Notrufsäulen an Autobahnen und Bundesstraßen – beim Notruf der Autoversicherer an. Von dort leiten Experten die erforderlichen Hilfsmaßnamen ein und informieren Sie umgehend über alle weiteren Schritte.

0800 NOTFON D (0800-668 366 3) ist zudem ein Angebot in Deutschland, um Handy-Notrufe zu orten.

Bei 30 Prozent dieser Notrufe können die Anrufer nicht sagen, wo sie sich befinden.
Um schnell und zuverlässig zu helfen, gibt es feste Schnittstellen zu allen Mobilfunkanbietern, die eine Standortbestimmung ermöglichen.

Nach Einverständnis des Anrufenden werden die Koordinaten der entsprechenden Mobilfunkzelle mit den Straßennetzdaten verknüpft und bei Bedarf an die entsprechende Leitstelle weitergegeben. Ortung jedes Handy-Notrufs möglich.

Quelle und weitere Informationen erhalten Sie: www.gdv-dl.de/notruf/notruf.html




Schlüsselband - die tödliche Gefahr

(mb) In Deutschland sind innerhalb kurzer Zeit mehrere Kinder tödlich verunglückt, weil sie beispielsweise mit Kordeln und Bändern ihrer Jacken an Spielgeräten hängen geblieben sind. Sie haben sich somit selbst stranguliert.

Ein kleiner Junge kletterte in einem Kindergarten aufs Fensterbrett und erdrosselte sich mit dem Schlüsselband am Griff des Fensters.
Ein vierjähriger Junge erwürgte sich auf einem Spielplatz in einem Seilklettergerät mit dem Gurt seines eigenen Fahrradhelms.

Kinder brauchen Bewegung, besonders an der frischen Luft. Sie sollen turnen und toben – aber bitte sicher!
Beteiligen sie sich aktiv an der Aktion „Lass dein Kind nicht hängen!“. Sprechen Sie mit Ihren Kindern über Erdrosselungsgefahren. Ersetzen Sie Schlüsselbänder durch alternative Befestigungsmöglichkeiten wie beispielsweise Karabinerhaken. Infos auch unter www.ukh.de.

Schlüsselbänder sind beliebte Werbegeschenke. Viele Firmen nutzen dieses preisgünstige Accessoire als Streuartikel und Werbeträger.
Für Kinder sind sie denkbar ungeeignet: Sie können lebensgefährlich sein!
Zwar bieten einige Hersteller Bänder mit „Sollbruchstellen“ an, die bei einer gewissen Belastung reißen. Aber welches Kind ist schon in der Lage zu erkennen, ob es sich um ein „sicheres“ oder um ein „gefährliches“ Schlüsselband handelt?

Seien Sie konsequent:
Finger weg von Schlüsselbändern bei Kinder unter 14 Jahren!

Nutzen Sie Alternativen, die sich gut an der Kleidung oder am Schulranzen befestigen lassen, z.B. Karabinerhaken. Achten sie auch auf die Kinderkleidung – hier einige Tipps

  • Kaufen Sie keine Kleidung mit Kordeln und Schnüren mim Halsbereich
  • Verzichten Sie immer auf Kordelstopper, Feststeller und Knoten
  • Es gibt sinnvolle Alternative Klettverschlüsse oder Druckknöpfe.
  • Entfernen Sie Kordel und Schnüre aus älteren Kleidungsstücken. Nähen Sie Klettverschlüsse an.
  • Kürzen Sie herausstehende Bänder von Anoraks, Pullis, etc. auf max. 7,5cm pro Seite

Quelle: Unfallkasse Hessen




Was tun, wenn ...
Blaulicht im Rückspiegel auftaucht und das Martinshorn ertönt

[mb] Jährlich gibt es mehrere Millionen Einsatzfahrten von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.
Nicht selten ergeben sich bei diesen Einsatzfahrten Gefahrensituationen mit anderen Verkehrsteilnehmern. Das Risiko, in einem Verkehrsunfall mit Personenschaden verwickelt zu werden, ist bei Einsatzfahrten mit Nutzung der Sondersignalanlage viermal so hoch, wie bei „normalen“ Fahrten. 17-fach erhöht ist das Risiko, in einen Unfall mit größeren Sachschäden verwickelt zu werden.

Neben Personen- und Sachschäden ist eine Folge dieser Unfälle, dass Hilfe, die durch Einsatzkräfte an anderer Stelle geleistet werden sollte, zu spät kommt.
Durch richtiges Verhalten können Sie dazu beitragen, das Unfallrisiko zu senken. Jede Minute zählt! Die nächste Einsatzfahrt könnte auch für Sie von Bedeutung sein.

§38 StVO – Wegerecht – Verhaltenstipps

Begegnet man im Straßenverkehr einem Fahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn, dann ist ein Notfall nicht weit. Wer diese Sondersignale einsetzen darf und wie sich andere Verkehrsteilnehmer verhalten sollten, ist im §38 StVO geregelt.
Das so genannte Wegerecht wird von Feuerwehr, Polizei sowie Rettungs- und Hilfsdiensten in Anspruch genommen, wenn höchste Eile geboten ist:

  1. um Menschenleben zu retten
  2. um schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden
  3. um eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung abzuwenden
  4. um flüchtige Personen zu verfolgen
  5. um bedeutende Sachwerte zu erhalten

Blaulicht und Martinshorn gemeinsam gewähren einem Einsatzfahrzeug das Wegerecht, d.h. andere Verkehrsteilnehmer haben sofort freie Bahn zu schaffen!

Verhaltenshinweise:

  • Orientierung
    1. Ruhe bewahren!
    2. Woher kommen die Signale?
    3. In welche Richtung bewegen sich die Einsatzfahrzeuge?
    4. Wie viele Fahrzeuge sind es?
  • Immer den Blinker setzen, um Einsatzfahrzeugen anzuzeigen, in welche Richtung man Platz schaffen will
  • Dabei auf andere Verkehrsteilnehmer achten
  • Bei roten Ampeln ggf. über die Haltelinie fahren, wenn es der Verkehr zulässt, dies kann dem Einsatzfahrzeug freie Fahrt bieten
  • Bei einspurigen Fahrbahnen alle Fahrzeuge nach rechts an den Fahrbahnrand fahren
  • Bei entgegenkommenden Einsatzfahrzeugen nach rechts ausweichen, Tempo verringern und ggf. anhalten
  • Auch Fußgänger und Radfahrer müssen Einsatzfahrzeuge passieren lassen.




Info für Autofahrer - Wildtiere

(mb) Während Tiere wie Igel, Siebenschläfer oder Spitzmaus einen Winterschlaf halten und in der kalten Jahreszeit eher von der Bildfläche verschwinden, sind Wildschweine, Rehe und Hirsche auch weiterhin aktiv.

Auf der Suche nach Nahrung streifen sie durch ihr Revier, wobei sie auch häufig Straßen überqueren müssen, die für sie als solche nicht zu erkennen sind, wenn die Fahrbahn unter einer tiefen Schneedecke liegt.

Um hier einen Zusammenstoß zu vermeiden, sollten Autofahrer auf Strecken, die durch Wald- und Gebiete mit Wildwechselschildern führen, besonders langsam und vorsichtig sein und die Fahrbahnränder im Auge behalten.

Taucht plötzlich ein Tier vor dem Pkw auf, am besten hupen und Licht abblenden, damit es einen Fluchtweg suchen kann.

Kommt es trotz aller Vorsicht zum Ernstfall, sofort die Warnblinkanlage einschalten und in ausreichendem Abstand ein Warndreieck aufstellen.
Zudem unverzüglich Polizei oder Forstdienstgruppe alarmieren. Im Notfall rufen Sie die 112 an, hier kann ihnen weiter geholfen werden.

Niemals das angefahrene Tier einfach mitnehmen, sonst droht dann eine Anzeige wegen Wilderei.

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